Kommt euch das bekannt vor? Ihr habt Träume und sogar tolle Ideen aber euch fehlt der Mut sie umzusetzen? Willkommen im Club. Wieso sind Zweifel unsere ständigen Begleiter und wann hat das angefangen? 

Wenn ich meine kleine Tochter (2,5 Jahre) beim Spielen beobachte, sehe ich einen Menschen, der überschäumt vor Neugierde, Experimentierfreude, Mut und Selbstvertrauen und ich frage mich, wann das bei mir verloren ging und was ich dafür tun kann, dass sie diese Fähigkeiten bis ins hohe Alter behält. Aber vielleicht muss ich auch gerade weniger tun, werten und beurteilen und sie einfach machen lassen. Einfach machen… damit wären wir auch schon beim Leitsatz, der meinen September stark geprägt hat.

Mein erster Blogartikel und die Magie von Deadlines 

Den Startschuss für die neue „Mach einfach Philosophie“ hat der 5-Tage Blog-Crash-Kurs mit der wunderbaren Judith von Sympatexter gegeben (unbeauftragte Werbung aus vollster Überzeugung empfohlen, da echt klasse). Ziel war es, in nur 5 Tagen einen kompletten Redaktionsplan für den Rest des Jahres zu erstellen und den ersten Blogartikel zu veröffentlichen. „Puh… ganz schön sportlich“, habe ich mir gedacht und dann einfach gemacht. Bei mir wirken Deadlines irgendwie Wunder und schwups hatte ich den ersten Artikel geschrieben, was mich dann aber gleich vor das nächste Problem stellte – ich hatte keine Webseite. „Macht nix“, meinte Judith, „Hauptsache du veröffentlichst den Artikel. Geht auch in Facebook“. Gesagt – gemacht. Da war er: https://www.facebook.com/Lias-Welt-278773196287153/ und ich mega stolz. Allerdings nur kurz, denn mein perfektionistisches Ich wollte sich nicht damit zufrieden geben, dass wir keine Webseite für unsere Artikel haben.

Machen ist wie wollen, nur krasser

Und wieder war mein neues Motto gefragt: Einfach machen! „Ich hab aber keine Ahnung wie das geht“, maulte mein ängstliches Ich. „Egal – dann lern es“, raunzte der Entrepreneur in mir zurück. Ein paar YouTube Videos später (echt genial wie viel Wissen dort geteilt wird: dickes Danke an MyTech) hatte ich ein WordPress Hosting bei Strato inkl. der Webdomain www.liaswelt.com gebucht und los ging’s mit der wilden Fahrt in Richtung eigene Webseite und Blog.

Und soll ich euch etwas verraten? Es passierte etwas Erstaunliches während ich dabei war, einfach zu machen: Ich war voller Energie, fühlte mich richtig gut und war stolz auf meine Fortschritte. Hatte ich die Webseite in kurzer Zeit so, wie ich sie wollte? Nein! Aber ich tastete mich Schritt für Schritt ran, machte Fortschritte und hey… ich lernte richtig viel. 

Machen macht Glücksgefühle

Und dann wusste ich es: Das ist der Grund warum meine Tochter immer wieder neue Dinge ausprobiert und so motiviert bei der Sache ist: Das Gefühl etwas zu schaffen, Fortschritte zu machen und zu lernen ist echt berauschend. Meine wichtige Erkenntnis: Nicht nur das Ergebnis inspiriert, sondern auch der Weg dorthin.  Eigentlich keine neue Erkenntnis – hat Konfuzius schon versucht uns beizubringen:

„Der Weg ist das Ziel“ 

Und auf dem Weg kommen dir neue Ideen, du probierst Dinge aus und kommst am Ende womöglich mit einem besseren Ergebnis raus als wenn du nur stur einem Plan gefolgt wärst. Und was noch wichtiger ist: Du kommst überhaupt irgendwo an, denn ohne mein Machen-Motto säße ich immer noch hier an meinem Schreibtisch und würde von einem eigenen Blog träumen… perfekt natürlich aber leider nicht existent.

Wie geht’s weiter? Ausblick Oktober

Auf jeden Fall möchte ich an meinem neuen Motto festhalten und WEITER-MACHEN. Was heißt das konkreter? Ich werde regelmäßig schreiben und hier gemeinsam mit meiner Freundin Linda Artikel veröffentlichen (für Feedback sind wir übrigens sehr dankbar – schreibt uns einfach oder hinterlasst uns einen Kommentar). Außerdem werden wir weiter an unserer Geschäftsidee basteln und unsere professionelle Webseite voranbringen.

Ja und dann stehen privat auch noch ein paar Punkte auf dem Programm wie ein Besuch bei meiner Familie, für meinen Mann ein Halbmarathon, eine Apfelernte und der 6. Geburtstag von Lindas keiner Tochter. Eins ist sicher… langweilig wird es nicht.

Deine Astrid

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